Eine ganz spezielle Damenmode für einen ebenso speziellen Tag (speziell wiederum jeder Frau) ist die Brautmode. Immer noch favorisieren die meisten angehenden Ehefrauen in dieser Damenmode die Farbe weiß, gilt diese doch als Sinnbild für Unschuld und Frieden. Allerdings ist die Brautmode doch noch recht jung, erst gegen 1920 kam das Brautkleid auf, vorher nutzten die Damen einfach ihren besten Sonntagsstaat – weil einfach das Geld fehlte. Heute allerdings wollen nur die wenigsten Damen auf ein echtes Brautkleid verzichten, schließlich heiratet man nur einmal, meistens jedenfalls…

Speziell in der erotischen Damenmode kam in den letzten Jahren ein Kleidungsstück auf, dass wohl wirklich nur für traute Stunden zu zweit taugt: das Catsuit, welches man als vollständigen Damenanzug inklusive langen Ärmeln und Beinkleidern ansehen muss. Netz, Elastan, PVC sind nur einige Materialien dieser doch recht speziellen Damenmode, die allerdings auch beliebt bei einer ganz besonderen Spielart ist: BDSM. Hier gibt es gar Catsuits aus Lack und Leder. Ob man (oder frau) diese Damenmode mag, hängt allerdings wohl vom ganz eigenen Geschmack ab…

Ein interessantes Kleidungsstück der Damenmode speziell für die Nacht ist das Babydoll. In Mode kam das Babydoll allerdings schon 1956 und zwar in der Damenmode der USA. Bekannt wurde die neue Damenmode dabei nicht durch die damalige Modeindustrie, sondern durch Hollywood – genauer durch den Film „ Baby Doll – Begehre nicht deines nächsten Weibes“, welcher dem neuen Kleidungsstück gleich seinen Namen gab. In der Moderne ist der Sinn der Gleiche: ein luftiges Nachthemdchen, dass mittlerweile von den Dessousdesignern entdeckt wurde…

Einer der großen Merkmale der modernen Damenmode ist die Farbauswahl aller Kleidungsstücke, wozu die Unterwäsche natürlich hinzugerechnet werden sollte. Ein echter Fauxpas ist daher ein BH in rosa und dazu ein gänzliches unpassendes Höschen in grün. Die Frau von Welt sollte daher gleich zum richtigen BH-Set greifen und sich quasi von Brust bis Po in ein und derselben Farbe oder Muster kleiden. Zudem gilt in der Damenmode, dass die Oberbekleidung eine Schattierung tiefer sein sollte – dann schimmert nix durch…

Dass speziell die Männer meist keine Ahnung von der BH-Größe ihrer besseren Hälfte haben, ist allgemein bekannt – schließlich zieht „man“ auch keine Damenmode an. Ganz so schwer ist das jedoch gar nicht, messen tut man nämlich so: die Zahl bei der BH-Größe gibt den Unterbrustumfang (und nicht den Brustumfang) an, der Buchstabe hingegen den Brustumfang minus Brustumfang. Wer also den Brustumfang und den Unterbrustumfang seiner besseren Hälfte weiß, schenkt auch den richtigen BH – oder man(n) fragt gleich nach der Größe…

Wenn die moderne Damenmode für eines sorgte, dann für sehr raffinierte sexy Unterwäsche, die zwar nicht immer wirklich alltagstauglich ist, aber für „Harmonie“ unter Paaren sorgen kann. Tatsächlich hat sich hier in der Damenmode ein ganz spezieller Zweig gebildet: den der Dessous. Und die Designer zeigen sich hier recht kreativ: BH’s und Höschen aus Seide oder Spitze, Tangas und Strings, welche viel Haut zeigen, Corsagen, halterlose Strümpfe und vieles mehr. Und schaut man sich die heutige Bademode an, hat sich auch hier viel getan…

Bei der heutigen Damenmode denkt man oftmals, dass bestimmte Stücke wie etwa der BH oder der Bikini ganz moderne Neuheiten sind. Weit gefehlt: zwar kamen die ersten richtigen BH’s erst gegen 1900 auf, aber schon im Mittelalter und der Antike schütze „frau“ ihren Busen – auch wenn die Damenmode noch etwas hinterher hinkte. Tatsächlich nutze die Damenwelt aber schon zu jener Zeit Leinenbinden, um den Busen zu schützen. Gegen 1800 kamen dann spezielle Brustleibchen in der Damenmode auf… und dann kam der BH!

1889 wurde der erste „moderne“ BH patentiert – in Frankreich. Wirklich modern war der zwar noch nicht, aber schon dieser sollte die Damenmode revolutionieren. 1912 kam hingegen in Deutschland der „Hautana“ auf den Markt, der tatsächlich in aller Welt verkauft werden sollte und den neuartigen BH in der Damenmode endgültig durchsetzte. Heute gibt es diese in allen möglichen Variationen, kann doch speziell beim BH die Damenmode „spielen“: ob mit Spitze, für sportliche Aktivitäten, sexy und aufreizend oder gar als Push-Up…

Diese Frage der Damenmode ist nicht immer einfach: soll es ein luftiges Kleid oder gleich ein (Mini)Rock sein? Für den eher festlicheren Belang dürfte ein (Abend)Kleid sicher die bessere Wahl sein, im mitunter grauen Alltag allerdings geht es wohl eher nach dem individuellen Geschmack und wohl auch, was die aktuelle Damenmode derzeit vorschreibt. Speziell im Sommer bietet die Damenmode für jeden Geschmack das richtige: sowohl Kleid wie auch Rock können luftig und sexy sein…

Neben den nicht mehr ganz so neumodischen Tops wartet die Damenmode auch mit anderen Shirts auf: und zwar solche mit langem Arm – ein zarter Pullover in der Light-Version quasi. Wie die Shirts sind auch diese speziell für „frau“ interessante modische Kleidungsstücke, die zudem in den eher etwas kühleren Tagen eine gute Figur machen können. Zudem zeigt nicht nur die aktuelle Damenmode, wie interessant langarmige Shirts mit anderen Kleidungsstücken wirken können. Und egal ob einfarbig oder mit Muster und Glitzer, für jeden Geschmack ist etwas zu finden…